Ortsverein
Wir bedanken uns bei unseren Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung und werden in Zukunft die Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sein.
Die Ravensburger SPD kann sehr zufrieden auf die Ergebnisse Europa- und Kommunalwahlen zurückblicken.
Besonderes Highlight ist das Abschneiden bei der Europawahl. So konnten wir das recht mäßige Ergebnis von vor 5 Jahren mit einem Plus von 7,9 % auf über 20,8% steigern, damit die Grünen und die FDP überholen und sind wieder auf dem 2. Platz.
Auch die Kommunalwahlen waren erfolgreich.
Mit einem Plus von 1,7 %, ca. 8000 Stimmen mehr haben wir uns durch einen engagierten Wahlkampf im Gemeinderat ein zusätzliches Mandat erarbeitet. Damit ist die SPD klar die 3. Kraft im neuen Gemeinderat und hat andere Parteien wie die FW und die BfR deutlich hinter sich gelassen. Stimmenkönig ist für die SPD Michael Lopez-Diaz mit 9761 Stimmen.
Unter dem Motto „ Ravensburg. Was uns bewegt“ startet die Ravensburger SPD in die heiße Phase der Kommunalwahl am 25. Mai. Einstimmig und mit großem Nachdruck haben die Genossen ihr Wahlprogramm in einer Mitgliederversammlung in der „Goldenen Uhr“ verabschiedet.
Mehr qualifizierte Bürgerbeteiligung fordert die SPD. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen zeigten, dass nur durch eine aktive und rechtzeitige Informations- und Beteiligungsstruktur Entscheidungen des Gemeinderates und der Stadtverwaltung transparenter werden. Diesen Leitgedanken stellte der stellvertretende Vorsitzende Manfred Ströhm an die Spitze des Wahlprogrammes, in dem die Partei Positionen zu vielen aktuellen Fragen der Ravensburger bezieht. Mit dem Motto „Ravensburg. Was uns bewegt“ zeigt sie , dass ihr die angesprochenen Themen unter den Nägeln brennen. Sie fordert aber auch Veränderungen durch Bewegung in der Ravensburger Politik ein.
Die Landesministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Katrin Altpeter (SPD) weilte zu einem Fachgespräch in der Geriatrischen Rehaklinik Heilig-Geist-Spital in Ravensburg auf Einladung der SPD-Gemeinderatsfraktion. Im Rundgang durch das historische Gebäude ließ sich die Ministerin von dem medizinischen Leiter Dr. Bengel, sowie OB Dr, Rapp und Erstem Bürgermeister Kraus und die Vorzüge des Hause erklären und zeigen. Altpeter war beeindruckt, wie gut sich geriatrische Räumlichkeiten in einem historischen Gebäude darstellen. Beeindruckend fand sie die hellen und großzügigen Räume, die ein angenehmes Klima für Patienten und medizinisches Personal schaffen.
Im Fach-Gespräch im Cafe des Heilig-Geist-Spitals gab es einen Meinungsaustausch zwischen den oben genannten Persönlichkeiten, dem Vertreter der OSK, Jörg Hempel, sowie wie Stadträtin Gisela Müller. Man war sich einig, dass die Trennung zwischen einem Krankenhaus der Akutversorgung und der geriatrischen Rehabilitation wie im Heilig-Geist-Spital praktiziert, Sinn macht. Kritisch wird die Kostenverlagerung von Krankenhaus in die Geriatrie gesehen, wie sie durch die Fallpauschale verursacht wird. Ministerin Altpeter, die vom SPD-Bundestagskandidaten Hannes Munzinger begleitet wurde, machte deutlich, dass mit hoher Intensität an der Fortschreibung des Landesgeriatriekonzeptes gearbeitet wird. Die Analysedaten zur geriatrischen Versorgung, die derzeit über eine Studie erhoben wird, sollen in das Konzept mit einfließen.
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit hielt Hans Georgii, ehemaliger Präsident am Landgericht Ravensburg und Altstadtrat einen Vortrag zur Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten. Georgii beleuchtete verschiedene Handlungsstränge, die teilweise unterschiedliche Zielsetzungen hatten, z. B die Hartnäckigkeit der Bürgerrechtsbewegung für einen eigenen demokratischen Staat. Die menschlichen Erfahrungen Georgiis, die er als „Aufbauhelfer“ für die Sächsische Justiz machte, flossen in den lebhaften Vortrag mit ein. Moderiert wurde der Abend von Christel Ulmer, Vorsitzende der SPD Ravensburg.