Kommunalpolitik
Mit einer äußerst knappen Mehrheit von zwei Stimmen hat der Ravensburger Gemeinderat einer Verlängerung des Christkindlesmarktes zugestimmt. Künftig dürfen die Verkaufsstände bis zum 23. Dezember geöffnet haben. Die Händler hatten betont, der Christkindlesmarkt sei ein wichtiger Frequenzbringer für den Einzelhandel. Die SPD-Fraktion hat geschlossen gegen die Verlängerung gestimmt.
Ein engagierter Sozialarbeiter und Theologe sowie eine Partei – so stand es zu lesen – habe den Kontaktladen für Drogenabhängige gerettet. Eine ganze Seite 3 war es der Schwäbischen Zeitung wert, über die Heldentaten eines Herrn zu berichten, der alleine zu wissen glaubt, wie soziale Politik, wie Gesellschaft funktioniert.
Auf großes Interesse ist das Angebot „Die SPD hört zu“ am vergangenen Donnerstag gestoßen. Die Themen „Wohnbebauung in der Angerstraße“, „Bebauungsplan Meersburger Straße“, „Gestaltung Mittelöschplatz“ sind Tagesgespräch bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Weststadt. Die Ravensburger SPD wiederholt deshalb ihr Gesprächsangebot. Am Donnerstag, 21. Juni, 10 Uhr, kommen wieder Mitglieder des Ortsvereinsvorstandes und der Gemeinderatsfraktion auf den Wochenmarkt, um die Anliegen aus der Weststadt zu hören.
Seit vielen Jahren liegt das Grundstück Ecke Angerstraße/Henry-Dunant Straße brach. Teilweise wird es als Parkplatz genutzt. Jetzt hat die CDU-Fraktion beantragt, dort ein „Bürgerhaus und Haus der Begegnung“ zu bauen, um „ein Raumangebot für Gruppen außerhalb der Kirchen, wie Agendagruppen, Parteien und Vereinen“ zu schaffen.
„Auch wenn wir jetzt anfangen würden zu bauen: Bis die Wohnungen fertig sind, vergeht gut ein Jahr. Wir brauchen aber jetzt Angebote für Menschen, die über wenig Einkommen verfügen.“ So lautet das Fazit einer SPD-Veranstaltung zum Thema „Wohnungsnot in Ravensburg“. Die Genossen Christian Mayer und Gerd Gunßer skizzierten anschaulich den Bedarf, das bestehende Angebot und zeigten auf, wie die Lage in Ravensburg sich entspannen könnte.