Kommunalpolitik
Ein engagierter Sozialarbeiter und Theologe sowie eine Partei – so stand es zu lesen – habe den Kontaktladen für Drogenabhängige gerettet. Eine ganze Seite 3 war es der Schwäbischen Zeitung wert, über die Heldentaten eines Herrn zu berichten, der alleine zu wissen glaubt, wie soziale Politik, wie Gesellschaft funktioniert.
Auf großes Interesse ist das Angebot „Die SPD hört zu“ am vergangenen Donnerstag gestoßen. Die Themen „Wohnbebauung in der Angerstraße“, „Bebauungsplan Meersburger Straße“, „Gestaltung Mittelöschplatz“ sind Tagesgespräch bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Weststadt. Die Ravensburger SPD wiederholt deshalb ihr Gesprächsangebot. Am Donnerstag, 21. Juni, 10 Uhr, kommen wieder Mitglieder des Ortsvereinsvorstandes und der Gemeinderatsfraktion auf den Wochenmarkt, um die Anliegen aus der Weststadt zu hören.
Seit vielen Jahren liegt das Grundstück Ecke Angerstraße/Henry-Dunant Straße brach. Teilweise wird es als Parkplatz genutzt. Jetzt hat die CDU-Fraktion beantragt, dort ein „Bürgerhaus und Haus der Begegnung“ zu bauen, um „ein Raumangebot für Gruppen außerhalb der Kirchen, wie Agendagruppen, Parteien und Vereinen“ zu schaffen.
„Auch wenn wir jetzt anfangen würden zu bauen: Bis die Wohnungen fertig sind, vergeht gut ein Jahr. Wir brauchen aber jetzt Angebote für Menschen, die über wenig Einkommen verfügen.“ So lautet das Fazit einer SPD-Veranstaltung zum Thema „Wohnungsnot in Ravensburg“. Die Genossen Christian Mayer und Gerd Gunßer skizzierten anschaulich den Bedarf, das bestehende Angebot und zeigten auf, wie die Lage in Ravensburg sich entspannen könnte.
Heike Engelhardt erhielt in den letzen Wochen einige Mails, in denen die Zukunft der Gemeinschaftsschule in Frage gestellt wurde.
Hier die Antwort von ihr an eine besorgte Mutter:
Woher Sie die Information haben, die GMS Kuppelnauschule werde geschlossen, kann ich nur vermuten. Diese Gerüchte kommentiere ich nicht.
Die pädagogische und integrative Arbeit der Kuppelnauschule kenne und unterstütze ich seit Jahren. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich als Elternbeiratsvorsitzende „Pro Kuppelnau“ mit gegründet und bin in diesem Verein immer noch Mitglied. Dass mein Herz für die Gemeinschaftsschule schlägt, wissen Sie. Ebenso vertrete ich den Grundsatz der Chancengleichheit – auch in der Bildung.
Als Stadträtin ist mir daran gelegen, dass alle Kinder und Jugendlichen in Ravensburg beste Möglichkeiten haben, eine schulische Bildung und Förderung zu erlangen, die sie fit für die Zukunft macht. Dafür werde ich mich auch in der Zukunft einsetzen.