Kalte Progression: Ja zur Entlastung, aber nicht auf Pump

Nils Schmid, Wirtschafts- und Finanzminister Baden-Württembergs und Vorsitzender der SPD Baden-Württemberg, kommentiert die Forderungen des Steuerzahlerbunds zur sog. „kalten Progression“ wie folgt:

Das gemeinsame Ziel muss es sein, die Mittelschicht bei der kalten Progression zu entlasten. Klar ist, dass Einnahmesausfälle vollständig und sozial ausgewogen gegenfinanziert sein müssen und nicht zu Lasten der Landeshaushalte gehen dürfen. Ein Weg das zu erreichen, ist Steuersubventionen an anderer Stelle zu streichen.

Denn wir können uns Steuersenkungen auf Pump trotz der momentan erfreulichen Einnahmesituation nicht leisten. Dafür sind die Herausforderungen, vor denen wir stehen, zu groß: Dringend erforderliche Investitionen in Bildung, Innovation, eine zukunftsfähige Infrastruktur und die Einhaltung der Schuldenbremse in den Ländern ab 2020.

Bilkay Öney erinnert EU-Ausländer an Eintragung in Wählerverzeichnis

Die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union wählen Ende Mai ein neues Europäisches Parlament. Auf Deutschland entfallen 96 der insgesamt 751 Sitze. Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon hat das EU-Parlament mehr Rechte. Erstmals hat damit auch die Europawahl Einfluss auf die Auswahl des Präsidenten der Europäischen Kommission. Bilkay Öney, Ministerin für Integration, erinnerte heute daran, dass Bürgerinnen und Bürger aus anderen EU-Staaten sich in das Wählerverzeichnis eintragen müssen, falls sie in Deutschland zur Wahl gehen wollen.

Bildungspläne: Qualität geht vor Schnelligkeit

Die Landesregierung will die Lehrerinnen und Lehrer bei der Entstehung der neuen Bildungspläne durch einen Ausbau der Erprobungsphase intensiver einbeziehen. Ein systematisches Erprobungskonzept soll neue Maßstäbe setzen. Auch bei der Einführung der Bildungspläne an den Schulen sollen die Pädagogen durch Fortbildungen stärker unterstützt werden als bisher geplant.

Wahlkampfauftakt: Schulz will besseres Europa

Kurz vor dem Osterfest hat EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Offenburg die über 200 anwesenden Gäste für die Europawahl am 25. Mai angefeuert. „Bei der Europawahl können Sie erstmals mit entscheiden, wer Präsident der Europäischen Kommission wird. Ich stelle mich dieser Wahl, weil ich will, dass sich etwas in Europa ändert“, rief der gemeinsame Spitzenkandidat der Europäischen Sozialisten. „Europa ist in keinem guten Zustand. Ich will ein anderes, ein besseres Europa!“

SPD Ravensburg startet in den Kommunalwahlkampf 2014

Unter dem Motto „ Ravensburg. Was uns bewegt“  startet die Ravensburger SPD in die heiße Phase der Kommunalwahl am 25. Mai. Einstimmig und mit großem Nachdruck haben die Genossen ihr Wahlprogramm in einer Mitgliederversammlung in der „Goldenen Uhr“ verabschiedet.

Mehr qualifizierte Bürgerbeteiligung fordert die SPD. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen zeigten, dass nur durch eine aktive und rechtzeitige Informations- und Beteiligungsstruktur Entscheidungen des Gemeinderates und der Stadtverwaltung transparenter werden. Diesen Leitgedanken stellte der stellvertretende Vorsitzende Manfred Ströhm an die Spitze des Wahlprogrammes, in dem die Partei Positionen zu vielen aktuellen Fragen der Ravensburger bezieht. Mit dem Motto „Ravensburg. Was uns bewegt“ zeigt sie  , dass ihr die angesprochenen Themen unter den Nägeln brennen. Sie fordert aber auch Veränderungen durch Bewegung in der Ravensburger Politik ein.