Gedenktafel erinnert an verfolgte Kommunalpolitiker

Auf der Bank 2. von Links: Hans Schuler, Schwiegersohn von Heinrich Matthiesen

Sie wurden 1933 von den Nationalsozialisten aus ihren Ämtern vertrieben, terrorisiert, verfolgt, verhaftet, in Konzentrationslager interniert und diskriminiert: elf Stadträte der SPD, KPD und der Zentrumspartei. An diese Kommunalpolitiker erinnert jetzt eine Gedenktafel im ersten Stock des Ravensburger Rathauses. Darunter die beiden Sozialdemokraten Karl Friedrich August Beese und Heinrich Matthiesen. Zur Einweihung der Gedenktafel waren Nachkommen aller Verfolgten eingeladen.
Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp fasste die Ereignisse zusammen: „Die von den Nationalsozialisten betriebene Schikanierung und Diskriminierung der politischen Gegner richtete sich insbesondere gegen elf in der KPD, der SPD und im Zentrum engagierte Ravensburger, die aufgrund ihrer politischen Überzeugung in den Konzentrationslagern Heuberg und Kuhberg inhaftiert wurden.“

Gutachteritis in Ravensburg ?

Eine Fernsehsendung hat es an den Tag gebracht: Die Schul- und Bildungsgutachten des Büros Krämer-Mandeau sind kaum das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.

Der „Serpentinenweg“ zur Veitsburg - verschlungene Wege in Zeiten der Haushaltskonsolidierung

Der 1. Bauabschnitt des Serpentinenwegs zur Veitsburg (vom Philosophenweg zur Veitsburg) ist fertig, der 2. Bauabschnitt (vom Mehlsack zum Philosophenweg) steht an. Ob das bisher Gestaltete eine optische und ökologische Verbesserung darstellt, mag dahin gestellt bleiben. Es wird ja über kurz oder lang wieder etwas nachwachsen. Zunächst einmal wirkt der Hang aber kahl und leer. Und ob die aufgewendeten Mittel für diese Maßnahme sinnvoll eingesetzt sind, ist in der Bevölkerung durchaus und mit Recht umstritten. So waren doch für den 1. Bauabschnitt im städtischen Haushalt 345.000  Euro eingeplant. Viel Geld für eine Maßnahme, deren Sinn unten noch zu erörtern sein wird. Da mag es auch nicht sonderlich trösten, dass hiervon 200.000 Euro Zuschüsse von Bund und Land geleistet werden. Für den 2. Bauabschnitt sind 315.000 Euro eingeplant, davon 180.000 Euro Zuschüsse.

Von der Schule in den Beruf: Deutlich verbesserte Übergangsquoten

Seit einem Schuljahr ist der Übergang von der Schule in den Beruf in vier Modellregionen des Landes neu ausgestaltet. Unter anderem wurde dafür die Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen intensiviert. Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf wird beim anschließenden Wechsel an eine berufliche Schule eine duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) angeboten.

Nils Schmid startet Tür-zu-Tür-Wahlkampf in Reutlingen

Der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid hat letzte Woche den Tür-zu-Tür-Wahlkampf in seinem Wahlkreis Reutlingen gestartet und die Bürgerinnen und Bürger dabei ermuntert, sich am Baden-Württemberg-Dialog der SPD zu beteiligen. In dessen Rahmen sind schon weit über 1.000 Rückmeldungen eingegangen. Machen auch Sie mit! Alles Infos zur Kampagne gibt’s unter wichtigist.spd-bw.de.