Juso-Kreisvorsitzender Maximilian Kremer betont, unter Jugendlichen werde das Thema „heftig diskutiert“ und kündigte an, der SPD-Nachwuchs werde sich mit Aktionen einmischen.
Kremer weiter: „Dieses Thema betrifft auch uns als Jusos deutlich, wir halten die angedachten Maßnahmen als grundsätzlich nachteilig für alle Beteiligten. Wir als Vertreter der Jungen in unserer Partei stehen klar für eine freie Berufswahl ein, diese sehen wir bei den angedachten Maßnahmen beschnitten. Darum sehen wir eine solche Veränderung als fatal an und rufen die Mitglieder des Kreistages dazu auf, die beabsichtigten Änderungen abzulehnen".
SPD-Generalsekretärin Luisa Boos erklärt zu den Äußerungen des CDU-Landesvorsitzenden Strobl im Hinblick auf Änderungen am Sondierungsergebnis von SPD und Union beim Familiennachzug:
„Ich warte immer noch auf die Begründung, warum und für wen es gut sein soll, Familien die Zusammenführung zu verweigern. Alle Zahlen, Daten und Fakten zeigen, wie wichtig die Familie zur Integration ist. Integrationspolitisch, sozialpolitisch und bildungspolitisch ist es sinnvoll, Familienmitglieder nachkommen zu lassen.
„Ich kenne wenige Leute in der SPD, die begeistert von einer großen Koalition sind. Ich bin es auch nicht. Die Skepsis bleibt.
Ich bin dafür, auf der Basis der Sondierungsergebnisse Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Ich freue mich auf die Debatte in der Partei in den nächsten Tagen und beim Bundesparteitag. Und auf mögliche Verhandlungen.
Der amtierende Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg Dr. Daniel Rapp bewirbt sich um die Wiederwahl im März des Jahres. Keine wirkliche Überraschung, befindet er sich doch seit einem gefühlten halben Jahr im Wahlkampfmodus und wird nicht müde, die Finanzlage der Stadt in schillerndsten Farben zu malen. Als Vergleichsbasis dient ihm dazu der Wert von 2010. Zufall? In dem Jahr hatte er das Ruder der Stadt übernommen. Ein Schuft also, wer Böses dabei denkt.