SPD Ravensburg

Bald beginnt eine andere Zeit

Gerd Gunßer, Vorsitzender Ortsverein Ravensburg

Die dritte Woche im Krisenmodus ist vorüber. Das bedeutet für mich, dass ich nicht mehr im Büro bin, sondern zu Hause. 14 Tage Urlaub und Homeoffice. Die vergangenen Wochen werde ich so schnell nicht vergessen. Wie überhaupt soll man je diese Tage und Wochen vergessen können. Allzu deutlich wurde uns Menschen vor Augen geführt, dass wir auf gar keinen Fall die "Krone der Schöpfung" waren, sind oder sein werden. Wir sind genau wie alles andere Leben auf dieser Welt ein Teil vom großen Ganzen. Nur durch unsere Überheblichkeit haben wir mit unserem Lebensstil beigetragen, dass tierische Krankheiten auf die Menschen übergegangen sind. 

Eine Woche haben wir überstanden

Nun haben wir die erste Woche der verschärften Maßnahmen gegen den Virus überstanden. Kein Mensch weiß im Moment, ob die Rate der Neuansteckungen dadurch abnimmt. Verlässliche Zahlen gibt es erst in den kommenden Tagen.

Bitte haltet Euch weiter an die Vorgaben!

Gebühren für Betreuung: SPD fordert Hilfen für Kommunen

Andreas Stoch: „Wenn Städte und Gemeinden fair zu den Eltern sind, muss auch das Land Fairness zeigen“

Angesichts der Schließung von Schulen, Kitas und Horteinrichtungen im ganzen Land regt der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch eine Landeshilfe für Kommunen und andere Träger dieser Einrichtungen an.

„Viele Städte und Gemeinden haben schon von sich aus erklärt, dass sie für die Zeit der durch den Coronavirus erzwungenen Schließungen darauf verzichten werden, Gebühren für Kitas oder die Ganztagsbetreuung an Schulen einzuziehen“, so Stoch: „Das ist ein fairer Schritt und entlastet Familien in einer Zeit, in der das verfügbare Einkommen durch Verdienstausfälle oder Kurzarbeit ohnehin spürbar sinkt.“

„Das Land sollte verhindern, dass Städte und Gemeinden, aber auch andere Träger von Betreuungsangeboten aufgrund ihrer Fairness auf den Kosten sitzenbleiben, die gerade für kleinere Kommunen im Verhältnis erheblich sind“.

„Wir rufen die Landesregierung daher dazu auf, mit einem Hilfspaket eine klare, einheitliche und verlässliche Regelung zu schaffen, die nicht zu Lasten der Kommunen und anderer Träger geht: Gebühren werden nicht erhoben, dafür sorgt das Land für einen Ausgleich“.

Stoch weiter: „Wir haben im Landtag mit den anderen demokratischen Fraktionen dafür gesorgt, dass die Landesregierung erhebliche Finanzmittel an die Hand bekommt, um in der Krise Hilfe leiten zu können. Nun sollten auch konkrete Vorschläge zur Verwendung dieser Mittel nicht an Parteigrenzen scheitern.“

Eine aufregende Zeit

Nun, nachdem eine aufregende Woche für mich im Rahmen der Corona-Krise zu Ende ist, will ich noch an Dich/Euch eine dringende Bitte richten.

Bleibe am Wochenende zu Hause! Bitte helft mit, das die mühevolle Arbeit der Pflegekräfte und anderen in dieser Woche nicht zunichte gemacht wird!

Es war sehr spannend für mich, wie die Menschen in den Krisenstäben und Einrichtungen z. B. Diakonie vertrauensvoll zusammen gearbeitet haben. Wir haben viel geschafft!

„Nachbarschaftshilfe statt Hamsterkäufe“: SPD sagt alle Veranstaltungen bis Ende April ab

Der SPD-Landesvorstand hat sich heute in einer Telefonkonferenz dazu entschieden, im Kampf gegen das Corona-Virus alle geplanten Veranstaltungen der SPD Baden-Württemberg bis Ende April abzusagen.

Diese Entscheidung gilt auch als Empfehlung für alle Ortsvereine und Kreisverbände. Unaufschiebbare Sitzungen sollen als Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden. „Der Schutz der Menschen, also auch der unserer Parteimitglieder hat für uns oberste Priorität“, betonte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch.

Die Veranstaltungsabsagen betreffen auch die angelaufene Dialogtour des designierten Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. Der damit verbundene Beteiligungsprozess zur Erstellung des Wahlprogramms soll nun verstärkt online stattfinden.