Der Konstanzer Bundestagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Peter Friedrich ist neuer Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg. Der SPD-Landesvorstand hat den 36-jährigen auf Vorschlag von Ute Vogt bis zum nächsten Landesparteitag als kommissarischen Generalsekretär gewählt.
Peter Friedrich ist Diplom-Verwaltungswissenschaftler und seit 2005 Bundestagsabgeordneter für den Kreis Konstanz. In der Bundestagsfraktion ist er Sprecher der „Youngsters“. Peter Friedrich ist verheiratet und hat zwei Kinder. Hier erfahren Sie mehr über den neuen SPD-General.
Mit einer "interessanten und jungen Mannschaft", so sagt Ortsvereinsvorsitzender Felix Rückgauer, will die SPD in den Kommunalwahlkampf ziehen. Seit Donnerstag steht die Kandidatenliste. Die Genossen wären "zufrieden", wenn sie ihre sechs Gemeinderatsmandate behielten und "glücklich", wenn sie einen Sitz hinzugewinnen würden.
Auf kommunalpolitische Seitenhiebe auf die politischen Kontrahenten beim im Juni anstehenden Urnengang verzichtete die SPD bei der Kandidatennominierung am Donnerstagabend im Gasthof "Engel" in Ravensburg, sieht man von der Einschätzung des Fraktionsvorsitzenden Frank Walser ab, der seiner Partei eine "überdurchschnittliche", der CDU hingegen lediglich eine "durchschnittliche" Kandidatenliste bescheinigte.
Die Chance, dass Anne Jenter (SPD) das Direktmandat im Wahlkreis Ravensburg bei der nächsten Bundestagswahl holt, ist verschwindend gering. Ihr Landeslistenplatz 33 ist bei den derzeitigen Umfragewerten der Sozialdemokraten beinahe aussichtslos. Dennoch will die 55-jährige Gewerkschafterin engagiert Wahlkampf betreiben.
Bei der am vergangenen Freitag im Bräuhaus in Obereschach stattgefundenen Nominierungsveranstaltung der Kandidaten und Kandidatinnen zur Kommunalwahl war die Aufbruchstimmung mit Händen zu greifen. Die SPD wird mit einer kompletten Liste in die Wahl am 7. Juni 2009 gehen.
Ortsvereinsvorsitzender Rainer Frank sprach sogar von einer „bärenstarken“ Liste, die sich kompetent und sehr engagiert zum Wohle Eschachs und seiner Bürger einsetzen will.
Neben den bisherigen Ortschaftsrätinnen und –räten finden sich einige parteilich nicht gebundene Kandidatinnen und Kandidaten auf der SPD Liste gut aufgehoben, die bisher schon in vielfältiger Weise für das Gemeinwohl in Eschach Verantwortung übernehmen. Der Frauenanteil von knapp einem Drittel ist sehr erfreulich. Die Alterstruktur und die sozialen wie politischen Kompetenzen sind vielfältig und weit gestreut. Ebenso kennzeichnend für die Arbeit der SPD ist die gute Platzierung von politischen Nachwuchskräften, darunter drei unter 20-jährige Jungsozialisten. Dies gilt für Ortschafts- wie Gemeinderat.
Rainer Frank, der auf Platz 1 des SPD-Wahlvorschlags steht, äußerte sich daher optimistisch zum Wahlergebnis am 7. Juni 2009: „Ein viertes Mandat im Ortschaftsrat ist mit so motivierten Menschen möglich, ein zweites Mandat im Gemeinderat ist unser Ziel. Jede Kandidatin und jeder Kandidat ist eine Bereicherung unserer politischen Landschaft.“
Kandidatinnen und Kandidaten in Eschach