SPD-Landeschef Nils Schmid hat das Urteil des Verfassungsgerichts gegen das vom Bund eingeführte Betreuungsgeld als „schwere Klatsche für die Union“ bezeichnet. „Die Herdprämie war schon immer ein familienpolitischer Irrweg, nun ist ist sie auch für verfassungswidrig erklärt worden. Das Betreuungsgeld ist damit gestorben“, so Schmid.
SPD-Landeschef Nils Schmid hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble aufgefordert, in der Griechenlanddebatte nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen. „Es gilt jetzt dringend, auf Grundlage der Beschlüsse in der letzten Woche gemeinsam nach vorne zu schauen und nicht mehr die Schlachten der Vergangenheit zu schlagen“, so Schmid.
Nils Schmid hat heute gemeinsam mit Winfried Kretschmann eine Offensive für digitalen Wandel vorgestellt: „Baden-Württemberg hat die besten Voraussetzungen, um zu den großen Gewinnern der Digitalisierung zu gehören. Wir haben schon vieles angeschoben und werden die Chancen von Wirtschaft und Gesellschaft weiter zum Wohl des Landes nutzen.“
Auf Einladung der Schwäbischen Zeitung nahm er an einer Podiumsdiskussion zum Thema Sterbehilfe teil. Er erreichte mit seiner klaren Sprache, aber auch mit vielen Beispielen aus seiner persönlichen Lebenumgebung die zahlreichen Besucher dieser Veranstaltung. Franz Münterfering ist ein erklärter Gegner der aktiven Sterbehilfe. Sehr deutlich wurde in dieser Veranstaltung der Ausbau der ambulanten und stationären Palliativmedizin gefordert. Großer Nachholbedarf gibt es vor allem bei psychologischen Begleitung Schwerstkranker.