Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Möglich macht das oft nur der Einsatz von Angehörigen – der „größte Pflegedienst des Landes“. Doch wer pflegt, zahlt oft drauf. Die SPD fordert deshalb einen radikalen Systemwechsel: Wir wollen ein sozialversicherungspflichtiges Gehalt für pflegende Angehörige einführen, damit Nächstenliebe nicht länger zur Armutsfalle wird.
Wer Schmerzen hat oder auf eine wichtige Diagnose wartet, für den zählt jeder Tag. Doch in Baden-Württemberg sind monatelange Wartezeiten auf Facharzttermine oder planbare Operationen leider zur bitteren Normalität geworden. Die SPD will das ändern und fordert eine gesetzliche Termingarantie: Wer medizinische Hilfe braucht, muss diese innerhalb von vier Wochen erhalten.
Während wir händeringend Fachkräfte suchen, legen wir jungen Talenten in Baden-Württemberg immer noch Steine in den Weg: Angehende Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten müssen für ihre Ausbildung oft hohes Schulgeld bezahlen. Die SPD fordert ein sofortiges Ende dieser Barrieren. Wer einen systemrelevanten Gesundheitsberuf erlernt, verdient Unterstützung und faire Vergütung – keine Schuldenberge.
Warum ist Altwerden in Baden-Württemberg eine Kostenfalle? Diese Frage treibt viele Menschen um – und die Antwort ist eine bittere Realität: Nirgendwo in Deutschland ist der Eigenanteil für einen Pflegeplatz so hoch wie bei uns im Land. Die SPDnimmt diesen Zustand nicht länger hin. Wir fordern eine sofortige und faire Deckelung der Pflegekosten, damit ein würdevoller Lebensabend nicht vom Kontostand abhängt.
Hand aufs Herz: In welchem Zustand sind die Schulen in unserer Nachbarschaft? Marode Toiletten, schlechte Dämmung oder fehlende Barrierefreiheit sind leider oft Realität. Die SPD Ravensburg macht sich deshalb für eine echte Bau-Offensive stark. Unser Ziel: Ein „Finanz-Turbo“, der Bundesmittel und Landesmittel verdoppelt, damit Investitionen endlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden – in den Klassenzimmern.