Weg mit dem Schulgeld
Während wir händeringend Fachkräfte suchen, legen wir jungen Talenten in Baden-Württemberg immer noch Steine in den Weg: Angehende Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten müssen für ihre Ausbildung oft hohes Schulgeld bezahlen. Die SPD fordert ein sofortiges Ende dieser Barrieren. Wer einen systemrelevanten Gesundheitsberuf erlernt, verdient Unterstützung und faire Vergütung – keine Schuldenberge.
Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie – diese Berufe sind das Rückgrat unserer Gesundheitsversorgung. Sie halten unsere Gesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes gesund und beweglich. Doch die Realität für Auszubildende sieht oft düster aus. „Es ist absurd: Wer uns gesund macht, muss für seine Ausbildung oft noch selbst bezahlen, statt eine Vergütung zu erhalten“, kritisiert Paul Frank.
Barrieren abbauen statt Talente abschrecken
In Zeiten des massiven Fachkräftemangels können wir es uns als Gesellschaft nicht leisten, motivierte junge Menschen durch finanzielle Hürden abzuschrecken. Unsere Forderungen sind deshalb klar:
1. Die komplette Abschaffung des Schulgeldes: Wir wollen eine staatliche Finanzierung aller Therapieberufe sicherstellen.
2. Faire Vergütung: Wer lernt, soll verdienen, nicht zahlen. Auszubildende in Gesundheitsberufen brauchen eine Vergütung, die zum Leben reicht.
Unsere Haltung ist klar: Eine gute medizinische Versorgung in Ravensburg und im ganzen Land braucht motivierte Fachkräfte, die ohne finanzielle Sorgen in den Beruf starten können. Bildung und Ausbildung dürfen niemals vom Geldbeutel abhängen. Wir machen den Weg frei für eine Ausbildung, die sich jeder leisten kann.