Der Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbands Biberach mit dem Bundesvorsitzenden Franz Müntefering als Gast muss ausfallen. Dies hat der Kreisvorsitzende Martin Gerster, MdB, mitgeteilt. Grund sind die kurzfristig anberaumte Sondersitzung des Deutschen Bundestags mit Regierungserklärung der Bundeskanzlerin am 14. Januar und die Sonderfraktionssitzung der SPD am Nachmittag davor. Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering bedauerte gegenüber dem SPD-Kreisverband seine kurzfristige Absage. Angesichts der Dramatik der Finanzmarktkrise und der Dringlichkeit eines weiteren Konjunkturpakets könne er jetzt keinesfalls wie versprochen am 13. Januar nach Biberach kommen. "Wir als Biberacher Kreis-SPD hoffen, dass Franz Müntefering zu einem späteren Zeitpunkt im Lauf des Jahres nach Biberach zu einer Großveranstaltung kommen wird", sagte Kreisvorsitzender Gerster. „Wir sind mit seinem Büro wegen einer erneuten Terminabsprache im Gespräch.“
"Die Stadt verliert ihre Unverwechselbarkeit"
Das Schild an der Tür in der Eisenbahnstraße 14 hat Symbolcharakter: Das Modegeschäft Rosy Hamm schließt zum Jahresende, heißt es da, "nach 35 Jahren in Ravensburg". Wieder eines. "Immer mehr alteingesessene Läden in der Innenstadt geben auf", sagt Gisela Müller. Die Stadträtin sieht die Entwicklung mit großer Sorge.
Sport-Specht, Schuhhaus Keckeisen, Schuh-Mayer, Metzgerei Grüninger, das "Unikart", jetzt Mode-Hamm - so unterschiedlich wie die Geschäfte, so unterschiedlich sind auch die Gründe für die Geschäftsaufgabe. Doch alle Inhaber haben innerhalb der vergangenen zwölf Monate den Schlüssel im Schloss zum letzten Mal herumgedreht. "Wir müssen aufpassen, dass wir auf dem richtigen Weg bleiben, dass uns da nicht eine Entwicklung überrollt", sagt Gisela Müller, die von weiteren drohenden Schließungen beispielsweise in der Eisenbahnstraße und in der Rosenstraße weiß. Ravensburg verliere derzeit unwiederbringlich ein Stück seiner Unverwechselbarkeit und schaffe sich damit dauerhaft neue Probleme.
Zum 01.01.2009 erhöhen sich die Fahrpreise im Verkehrsverbund „bodo“ um durchschnittlich 4,9%. Ein Einzelfahrschein für Erwachsene kostet dann für den stadtbus Ravensburg Weingarten € 1,80, für Kinder € 0,90.
Wir, der SPD Ortsverein Ravensburg, fordern, dass analog den Parkhäusern/der Tiefgarage auch für den Busverkehr einen Abendtarif eingeführt wird. Wie am Samstag sollte ein Einzelfahrschein für Erwachsene ab 19 Uhr € 1,00 kosten.
Da die Parkgebühren unverändert bleiben, wird Busfahren durch die
bevorstehende Erhöhung weiter unattraktiv. Gerade abends ab 19 Uhr steigt das Missverhältnis weiter an. Während man beim ÖPNV für die Hin- und Rückfahrt € 3,60 bezahlt, parkt man in den Parkhäusern / der Tiefgarage ab 19 Uhr für jede angefangenen zwei Stunden zwischen
€ 0,30 (P6 Parkdeck Oberamtei) und € 1,00 (P3 Parkhaus Frauentor).
Die gute Auslastung der Busse am Samstag zeigt, dass mit einem ansprechenden Preis (samstags € 1,00), die Fahrgastzahlen erhöht werden kann.
Hans-Dieter Schäfer (SPD) ist es wichtig, auf kommunaler wie regionaler Ebene für vernünftige Strukturen zu kämpfen; ganz besonders geht es ihm um Strukturen im Bereich Schule, Bildung und sozialer Vorsorge. Da aus Stuttgart keine schlüssigen Konzepte in Sachen Prävention dazukämen, müsse der Kreis initiativ werden. Also beantragte die SPD-Fraktion einen Tätigkeits- und Wirkungsbericht "Prävention", um sich der Themen Spielsucht und Alkohol genauso anzunehmen, wie dies der Kreis mit seinem Anti-Raucher-Programm für Jugendliche schon tut. Schäfer begrüßt die Einrichtung des Netzwerks Kinderschutz und beantragt dazu eine Kinderschutz-Hotline ebenso wie verbindliche Vorsorgeuntersuchungen für Kleinkinder. Des Weiteren fordert die SPD barrierefreie Zugänge zu Gebäuden und Einrichtungen des Landkreises. Und schließlich soll der Kreis ein Konzept zur Umsetzung der Klimaschutzziele bis 2020 im Kreis vorlegen.
Schwäbische Zeitung vom 20.12.2008
Hans-Dieter Schäfer (SPD) ist es wichtig, auf kommunaler wie regionaler Ebene für vernünftige Strukturen zu kämpfen; ganz besonders geht es ihm um Strukturen im Bereich Schule, Bildung und sozialer Vorsorge. Da aus Stuttgart keine schlüssigen Konzepte in Sachen Prävention dazukämen, müsse der Kreis initiativ werden. Also beantragte die SPD-Fraktion einen Tätigkeits- und Wirkungsbericht "Prävention", um sich der Themen Spielsucht und Alkohol genauso anzunehmen, wie dies der Kreis mit seinem Anti-Raucher-Programm für Jugendliche schon tut. Schäfer begrüßt die Einrichtung des Netzwerks Kinderschutz und beantragt dazu eine Kinderschutz-Hotline ebenso wie verbindliche Vorsorgeuntersuchungen für Kleinkinder. Des Weiteren fordert die SPD barrierefreie Zugänge zu Gebäuden und Einrichtungen des Landkreises. Und schließlich soll der Kreis ein Konzept zur Umsetzung der Klimaschutzziele bis 2020 im Kreis vorlegen.
Schwäbische Zeitung vom 20.12.2008