„Schwarz-Gelb ist nicht erwünscht!“
Mit scharfen Angriffen auf die Pläne von Schwarz-Gelb hat Frank-Walter Steinmeier vor tausenden Menschen in Karlsruhe die Bedeutung der Richtungswahl am 27. September unterstrichen. Die „Generation Ellenbogen“ dürfe nicht den Kurs für das nächste Jahrzehnt bestimmen.
Trotz Bäder- und Barockstraße steht die Ferienregion Oberschwaben-Allgäu klar im Schatten der übermächtigen Konkurrenz von Schwarzwald und Bodensee. Die SPD im Land will das ändern. Bei einem Hearing der Partei in Aulendorf, an dem auch der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Claus Schmiedel, teilnahm, wurden Ideen gesammelt.
"In Berlin werde ich mich mit aller Kraft für den Ausbau der B 30-Süd einsetzen", meinte die SPD-Bundestagskandidatin Anne Jenter vorletzten Freitag bei einem Vor-Ort-Termin an der Schussen in Mariatal.
Den derzeitigen Zustand hält sie insbesonders für die Oberzeller und Eschacher BürgerInnen für untragbar. "Gleich nach der Bundestagswahl brauchen wir eine gemeinsame Kraftanstrengung aller einflussreichen Kräfte aus Oberschwaben, um eine Nachbesserung im Einzelplan 12 zum Entwurf des Haushaltsplans für 2010 durchzusetzen. Für mich steht die Sache im Vordergrund und nicht das Parteiengezänk," vertrat Jenter nachdrücklich.
Mit der Eröffnung eines "Fern"-Wanderwegs zwischen Ravensburg und Berlin ironisierte sie die bis jetzt fehlende Finanzierung der größten "politischen Baustelle" im Wahlkreis Ravensburg. Eine anschließende Wanderung entlang der Trasse schloss mit einer Einkehr beim "Kratte" in Oberzell ab, wo das Thema weiter heiß diskutiert wurde.
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier war gestern in Karlsruhe und sprach vor mehr als 3.500 Menschen. Mit ihm die Spitzenkandidatin Ute Vogt und die Bundestagskandidaten und Abgeordneten der SPD der Region Karlsruhe, Johannes Jung (Karlsruhe), Ingo Juchler (Karlsruhe-Land), Werner Henn (Bruchsal), Katja Mast (Enzkreis), Nicolette Kressl (Rastatt-Baden-Baden) und Saskia Esken (Calw).