
Bad Wurzach - Noch vor Ende der Bewerbungsfrist veranstaltet die SPD eine Politveranstaltung an der sich die etablierten Parteien im Gemeinderat messen dürfen. Mit Einbindung von Gesprächspartnern unterschiedlicher Fachrichtungen gibt Moderator und Kreisverbandsvorsitzender Otto Ziegler unter den Titel "Liebens- und lebenswertes Bad Wurzach 2020" teils brennende Fragen gekonnt an Bürgermeister Bürkle weiter. Heiss diskutiert wurde ein Campingplatz beim Frei- und Hallenbad.
Die Veranstaltung im Ochsen in Bad Wurzach hätte mehr Publikum verdient gehabt. Ob dies nun an dem bisherigen Dornröschenschlaf der SPD gelegen hat, oder an der Feststellung, ohne Gegenkandidaten wird da wenig Neues kommen, sei mal dahingestellt. Die Runde wurde gekonnt, mit ruhigen Worte und bestens vorbereitet vom Kreisverbandsvorsitzenden Otto Ziegler geleitet. Zur Konkretisierung verschiedener Themenbereiche hatte Otto Ziegler Gäste aus Bad Wurzach und dem Umfeld eingeladen.
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Die aktuelle Ausgabe der Kolumne von Nils Schmid für die Baden-Württemberg-Seiten des VORWÄRTS.
Den Menschen vertrauen
Liebe Genossinnen und Genossen,
bereits auf unserem Spitzentreffen habe ich erklärt, dass wir in Baden-Württemberg einen neuen Politikansatz verwirklichen wollen. Es gilt, das Vertrauen in die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, anstatt über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden. Ich will den Menschen mehr Verantwortung geben; und zwar, weil ich ihren Fähigkeiten vertraue. Die CDU hingegen hegt ein tiefes Misstrauen gegenüber der aktiven Bürgergesellschaft. Und genau darin zeigt sich ihre Ignoranz, ja ihre Arroganz der Macht.
Fraktionsvize Nils Schmid: „Der Eindruck drängt sich auf, dass Mappus an der Aufarbeitung der NS-Geschichte gar nicht interessiert ist“
Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert die schroffe Absage von Ministerpräsident Mappus an ein zentrales NS-Dokumentationszentrum in Stuttgart auf einen SPD-Antrag. Der Fraktionsvize und designierte SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid wirft dem Regierungschef vor, er beschönige die Forschungssituation in Baden-Württemberg zur Aufarbeitung der Geschichte der staatlichen Herrschaft in der NS-Zeit in Baden und Württemberg und verschließe zudem die Augen vor den neuen Entwicklungen im Gemeinderat der Landeshauptstadt.