am Donnerstag, 10.Juni um 19:30 Uhr, Gasthof Adler Wangen-Karsee (Dorfmitte).
Der SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Zeller sieht es als völlig unverständlich an, dass die Landesregierung sich nach wie vor weigert, die Prioritätenliste für den Bau von Bundesfernstraßen vorzulegen, obwohl eine solche Liste vorhanden ist. „Die Landesregierung will vor den Wahlen offensichtlich überall alles versprechen können, ohne den Bürgern reinen Wein einzuschenken“, erklärt Norbert Zeller, Abgeordneter der Bodenseeregion. Er verweist auch auf die im Bund diskutierten Kürzungen im Verkehrsetat. „Das Land muss jetzt unbedingt selbst festlegen, welche Straßenprojekte besonders wichtig sind, ansonsten entscheidet der Bund selbst“, sagt Zeller. Der Abgeordnete fordert erneut von der Landesregierung, dass die B 31 und die B 30 „an oberster Stelle“ der Prioritätenlisten stehen müssen. Da die zugewiesenen Gelder des Bundes an das Land bei Weitem nicht für alle planfestgestellten Bundesfernstraßen in Baden-Württemberg ausreichten, müsse jetzt mit dem Bund Verhandlungen aufgenommen werden, um den raschen Baubeginn der für den Bodenseeraum wichtigen Straßenprojekte zu ermöglichen. Ansonsten drohen weitere Jahre des Wartens.
Mehr Berufsorientierung an allen Schularten, mehr Möglichkeiten für innovative Schulkonzepte und einen echten Realschulabschluss auch an Werkrealschulen, der dem allgemeinbildenden in allen Belangen gleich gestellt ist - dies forderten die SPD-Landtagsfraktion und der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Am Montag, 03.05.2010 „berichtete“ die Schwäbischen Zeitung unter der Rubrik „Allgäu und Oberschwaben“ über eine gemeinsame Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in deren Mittelpunkt die weitere Schulentwicklung im württembergischen Allgäu stand. Tino Bargel (Universität Konstanz) stellt das nach ihm benannte „Bargel-Gutachten“ zur Schulentwicklung in Baden-Württemberg und im Landkreis Ravensburg vor. Wie jedoch die Berichterstattung über diesen Themenabend aussah, wirft für den geneigten Leser Fragen auf.
Dass dieser Themenabend als alleinige Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen dargestellt wird, verwundert. Denn eingeladen hatten Bündnis 90/Die Grünen, die SPD und die GEW, die sich zu einer partei- und verbandsübergreifenden Zusammenarbeit zusammen gefunden
hatten, um der inhaltlichen Bedeutung des Themas gerecht zu werden.