Am letzten Wochenende konnte der Marbacher SPD-Ortsverein in Marbach eine Delegation von Ravensburger Sozialdemokraten begrüßen. Dieses Partnerschaftstreffen ging auf die Initiative der Marbacher Ortsvereinsvorsitzenden und Stadträtin Ute Rößner und ihrer Schwester Brigitte Eichhorn-Schmiedel vom Ravensburger Ortsverein zurück. Frau Eichhorn-Schmiedel stammt aus Marbach, hatte lange Jahre in Marbach gelebt und war an der Realschule Lehrerin. Durch die Besuche bei ihrer Mutter und Schwester blieb die Verbindung nach Marbach bestehen und dabei wuchs der Gedanke einer rot-roten Partnerschaft der beiden SPD-Ortsvereine von Marbach und Ravensburg.
Auf der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung am 25.6.2011 wurde ein neuer Sprecherkreis gewählt. Der sich aus (v.l.n.r.) Hakan Cetin (Ravensburg), Stephan Jürgens (Neuravensburg) und erneut Gwendolyn Fischer, Hannes Munzinger und Timo Egger zusammensetzt.
Ausgeschieden aus dem Vorstand sind Johanna Oswald und Julius Weber.
Auch konnten wieder alle Delegiertenposten für die Landesgremien und den Kreisjugendring besetzt werden.
Am 31.7. wird sich der Sprecherkreis satzungsgemäß eine Geschäftsordnung geben und damit die Aufgabenverteilung klären und in die Arbeit einsteigen. Geplant sind zunächst die abschließende Überarbeitung der Positionen auf der Hompage, ein politischer Tag am Spohn-Gymnasium und ein Fußballturnier gegen andere Partei-Jugendorganisationen und Vereine.
Die SPD musste sich beim traditionellen Sommerfest im Kurpark heuer die Besucher mit zahlreichen anderen Veranstaltungen teilen. Nach dem Regenschauer zu Beginn füllten sich die Bierbänke dann doch. „Wir feiern heute auch das beste SPD-Ergebnis der Landtagswahl zwischen Friedrichshafen und Ulm“, stellte der Orts- und Kreisvorsitzende Otto Ziegler bei der Begrüßung fest. In einem kurzen politischen Rundumschlag mahnte er an, für das Luxusthema „Neues Stadttor“ nicht zu viel Geld zu vergeuden. Für die Fraktion gelte es, den richtigen Zeitpunkt für einen Bürgerentscheid zu finden. Als Bestätigung für die Bildungspolitik der SPD wertete er, dass die Gemeinden Argenbühl und Amtzell – dort sogar ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss – Anträge auf Gemeinschaftsschulen eingereicht hätten. „Wann kommt das in Isny?“ Dank Spielmobil des Kinderschutzbundes wurden die jüngsten Besucher gut unterhalten, die Erwachsenen durften sich durch ein Quiz kämpfen, bei dem als Preis eine Berlinreise für zwei Personen mit dem Bundestagsabgeordneten Martin Gerster winkte. Die erstmals ausgelobte Trophäe „Rote Socken“ beim Torwandschießen ergatterte das Dreierteam von CDU-Stadtrat Karl Immler, dem pikanterweise noch zwei SPD-Mitglieder angehörten. Die Freien Wähler hatten sich dem Wettkampf nicht gestellt.
Schwäbische Zeitung 5.7.11, Text/SZ-Foto: rau