Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid startet Informationskampagne für duale Ausbildung

"Mit der Kampagne gut-ausgebildet wollen wir Jugendliche und Eltern für eine Berufsausbildung begeistern."

 
Bündnispartner ziehen Bilanz zum Ausbildungsjahr 2011: "Mehr Ausbildungsverträge, mehr gemeldete Ausbildungsplätze als Bewerber, weniger Bewerber im Übergangsbereich"
 
Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid hat heute beim Bilanzgespräch des "Bündnis zur Stärkung der beruflichen Ausbildung in Baden-Württemberg" gemeinsam mit den Bündnispartnern die Informationskampagne "Meine Ausbildung. Meine Zukunft "gut-ausgebildet.de" gestartet. "Mit der Kampagne gut-ausgebildet wollen wir Jugendliche und Eltern für die duale Ausbildung begeistern", sagte Wirtschaftsminister Schmid. "Für viele Schülerinnen und Schüler kann der Weg über eine praktische Ausbildung motivierender sein als die schulische Laufbahn mit der Perspektive Studium. Wir möchten mit der Kampagne die Attraktivität der dualen Ausbildung ins rechte Licht rücken", so Schmid.

Katja Mast: Betreuungsgeld ist und bleibt ein Rückfall in die familienpolitische Steinzeit

Zum heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zur Einführung eines Betreuungsgeldes erklärt SPD-Generalsekretärin Katja Mast

"Das heute vom schwarz-gelben Bundeskabinett verabschiedete Betreuungsgeld ist und bleibt ein Rückfall in die familienpolitische Steinzeit. Es hält gerade die Kinder von Bildung und Betreuung fern, die diese besonders brauchen. Und es hält Frauen von der Berufstätigkeit fern.

SPD-OV Ravensburg für einen Sozialplan bei Voith Paper

Als SPD Vorstandsvorsitzende und Stellvertreter des hiesigen Ortsvereines in Ravensburg hatten wir bereits am Donnerstag, 31. Mai 2012 der schwäbischen Zeitung eine Pressemitteilung zukommen lassen, in der wir ebenfalls unserer politischen Stimme Ausdruck verliehen und ganz klar Stellung zu den Vorgängen bei Voith Paper zum bevorstehen Stellenabbau bezogen.

Wir sind ebenfalls geschockt über die Nachricht, dass Voith Paper 304 Stellen in Ravensburg abbauen will, dies trifft nicht nur die Stadt und Region hart, sondern insbesondere die hier von betroffenen Familien.

Zumal die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit laut Betriebsratsvorsitzender Richard Obermeier bei 25 Jahren liegt.

Für den Standort Ravensburg ist dies ein herber Einschnitt und für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Angehörigen ein bittere Pille.

Gerade aus diesem Grund empfinden wir hier eine große Solidarität und so erwartet die SPD Ravensburg, dass die Konzernleitung den Betriebsrat aktiv einbindet und mit ihm gemeinsam - auf Augenhöhe - einen Sozialplan entwirft, der den betroffenen Mitarbeitern, ihrer Situation und deren Familien gerecht wird.

Des Weiteren erwartet die SPD Ravensburg, dass die verbliebenen 400 Arbeitsplätze erhalten bleiben und der Standort Ravensburg zukünftig von weiteren Stellenstreichungen und Umstrukturierungsmaßnahmen verschont bleibt.

Als Ortsverein bedauern wir sehr, dass diese Pressemitteilung nicht veröffentlich wurde und wollen dies zumindest in dieser Form nachholen und kund tun.

Christel Ulmer und Manfred Ströhm für die SPD Ravensburg

SPD-Chef Nils Schmid im Kurzinterview: Bitterer Tag für Schlecker-Mitarbeiter

Heute wurde das Aus von Schlecker endgültig besiegelt. Was sagst Du dazu?

Das ist ein bitterer Tag für die Schlecker-Mitarbeiter in ganz Deutschland. Es zeigt sich, dass eine Transfergesellschaft vor zwei Monaten der richtige Weg gewesen wäre, die Pleite in diesem Ausmaß abzuwenden. Das hat aber die FDP verhindert.

Wie meinst Du das?

Nachdem die FDP die Transfergesellschaft kaltschnäuzig verhindert hat, gab es tausende Kündigungsschutzklagen. Das hat es dem Insolvenzverwalter jetzt unmöglich gemacht, einen neuen Investor zu finden.

Ist also die FDP Schuld an der Pleite von Schlecker?

Nein, das hat Anton Schlecker und sein katastrophales Management zu verantworten. Aber dass die Rettung misslang, ist die erhebliche Schuld von Philipp Rösler und seiner FDP.

Gutachten schlägt Aufnahme der Schuldenbremse in die Landesverfassung vor

Minister Dr. Nils Schmid: "Strukturelle Nullverschuldung und Einhaltung der grundgesetzlich vorgeschriebenen Schuldenbremse ist zentrales Ziel der Haushaltspolitik in Baden-Württemberg "

"Die strukturelle Nullverschuldung und damit die Einhaltung der grundgesetzlich vorgeschriebenen Schuldenbremse ist das zentrale Ziel der Haushaltspolitik in Baden-Württemberg. Das von der Landesregierung in Auftrag gegebene Gutachten bei der Hertie School of Governance zeigt auf, dass die landesrechtlichen Bestimmungen angepasst werden müssen, um das Ziel der strukturellen Nullverschuldung bis 2020 zu erreichen.