SPD Ravensburg

SPD-OV Ravensburg für einen Sozialplan bei Voith Paper

Veröffentlicht am 02.06.2012 in Pressemitteilungen

Als SPD Vorstandsvorsitzende und Stellvertreter des hiesigen Ortsvereines in Ravensburg hatten wir bereits am Donnerstag, 31. Mai 2012 der schwäbischen Zeitung eine Pressemitteilung zukommen lassen, in der wir ebenfalls unserer politischen Stimme Ausdruck verliehen und ganz klar Stellung zu den Vorgängen bei Voith Paper zum bevorstehen Stellenabbau bezogen.

Wir sind ebenfalls geschockt über die Nachricht, dass Voith Paper 304 Stellen in Ravensburg abbauen will, dies trifft nicht nur die Stadt und Region hart, sondern insbesondere die hier von betroffenen Familien.

Zumal die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit laut Betriebsratsvorsitzender Richard Obermeier bei 25 Jahren liegt.

Für den Standort Ravensburg ist dies ein herber Einschnitt und für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Angehörigen ein bittere Pille.

Gerade aus diesem Grund empfinden wir hier eine große Solidarität und so erwartet die SPD Ravensburg, dass die Konzernleitung den Betriebsrat aktiv einbindet und mit ihm gemeinsam - auf Augenhöhe - einen Sozialplan entwirft, der den betroffenen Mitarbeitern, ihrer Situation und deren Familien gerecht wird.

Des Weiteren erwartet die SPD Ravensburg, dass die verbliebenen 400 Arbeitsplätze erhalten bleiben und der Standort Ravensburg zukünftig von weiteren Stellenstreichungen und Umstrukturierungsmaßnahmen verschont bleibt.

Als Ortsverein bedauern wir sehr, dass diese Pressemitteilung nicht veröffentlich wurde und wollen dies zumindest in dieser Form nachholen und kund tun.

Christel Ulmer und Manfred Ströhm für die SPD Ravensburg