Hunderte Genossinnen und Genossen aus Baden-Württemberg haben am Wochenende auf der Straße des 17. Juni in Berlin den 150jährigen Geburtstag der Sozialdemokratie gefeiert. „Wir sind alle sehr stolz auf unsere Partei und feiern unsere SPD“, so Generalsekretärin Katja Mast am Rande des großen Deutschlandfests in der Hauptstadt.
„Deine Kommune braucht dich“ – unter diesem Motto hat die SPD Baden-Württemberg ein neues Nachwuchsförderprogramm für die Kommunalwahl 2014 gestartet. Die derzeitige Mobilisierung im Bundestagswahlkampf soll dazu genützt werden, interessierte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landesverband bereits jetzt auf eine Kandidatur vorzubereiten und sie dafür zu unterstützen.
Zu den heute bekannt gegebenen Zahlen zur Zunahme der Zweitjobs in Baden-Württemberg erklärt Katja Mast, Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg:
Wir brauchen eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt. Diese haben CDU und FDP jahrelang im Land und Bund verhindert. Sie haben die Spaltung auf dem Arbeitsmarkt verschärft. Wir von der SPD kämpfen für gute Arbeit. Dazu gehört ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn, dazu gehört gleiches Geld für gleiche Arbeit von Leiharbeitern und Stammbelegschaft und dazu gehört eine bessere soziale Absicherung bei Minijobs.
Am vergangen Mittwochabend lud Hannes Munzinger in das Speidlerhaus in Baienfurt um über den umstrittenen „EnBW-Deal“ zu sprechen. Die Bühne überließ er diesmal jedoch einem anderen. Sascha Binder, Mitglied des Landtages von Baden Württemberg, war der Einladung des SPD-Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Ravensburg gefolgt um aus erster Hand über den Fall zu berichten.
Zu den Äußerungen der FDP, die SPD wolle die Minijobs abschaffen, erklärt Katja Mast, Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg:
Die FDP ignoriert die Spaltung am Arbeitsmarkt völlig und gibt den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern darauf auch keine Antwort. Wir von der SPD wollen bei Minijobs die soziale Absicherung verbessern. Dazu gehört, dass Arbeitnehmer eigene Ansprüche in der Renten- und Arbeitslosenversicherung erwerben. Dazu gehört für uns ein verbindlicher Arbeitsvertrag, der grundlegende Ansprüche wie Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Kündigungsschutz regelt. Das gibt es häufig nicht. Das muss sich ändern.