SPD Ravensburg

Inklusion ist ein Menschenrecht: Wir machen Ernst mit echter Teilhabe

Veröffentlicht am 16.01.2026 in Landespolitik

Inklusion ist ein Menschenrecht

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention darf kein Lippenbekenntnis bleiben. Für die SPD ist klar: Selbstbestimmtes Leben und Wohnen muss für Menschen mit Behinderungen gelebte Realität sein, keine bloße Wunschvorstellung. Wir fordern deshalb mehr barrierefreien Wohnraum, eine echte Reform der Werkstätten und dass das Land bei der Beschäftigung endlich wieder mit gutem Beispiel vorangeht.

Wir nehmen die staatliche Verantwortung ernst: Menschen mit Behinderungen gehören mitten in unsere Gesellschaft. Das bedeutet konkrete Verbesserungen in allen Lebensbereichen – vom Wohnen bis zum Arbeitsplatz.

Weg von starren Strukturen

„Teilhabe beginnt bei der Bildung und endet nicht am Werkstor“, ist die klare Haltung der SPD. Wir wollen weg von starren Strukturen hin zu inklusiven Arbeitsmodellen. Das Ziel sind mehr sozialversicherungspflichtige Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt statt der automatischen Unterbringung in Werkstätten.

Der Staat als Vorbild

Gleichzeitig muss der Staat liefern. Wir fordern die strikte Einhaltung der Beschäftigungsquote für Menschen mit Schwerbehinderung in der Landesverwaltung. Wer Inklusion fordert, muss sie auch selbst leben. Zudem brauchen Familien Unterstützung: Wir setzen uns für den Ausbau von Kurzzeitbetreuungsplätzen ein, um Angehörige wirksam zu entlasten.

Unsere Haltung ist klar: Inklusion ist eine Aufgabe für uns alle. Wir lassen niemanden zurück und kämpfen für eine Eingliederungshilfe, die sich wirklich am individuellen Bedarf orientiert. Barrierefreiheit und echte Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für uns Fragen der Gerechtigkeit.