Schäfer fordert mehr Schulsozialarbeit


Für Fraktionssprecher Hans-Dieter Schäfer von der SPD verbindet der Kreishaushalt 2008 "Solidität und Solidarität". Letztere zeigt sich bereits in der Investitionsbereitschaftfür die OSK und wird nun weiter gefordert von der SPD im Umgang mit sozial Schwachen und Familien. So beantragte Schäfer, die Schulsozialarbeit bereits in der Grundschule anzusetzen. Es sei allemal günstiger, möglichst früh und intensiv in die pädagogische Arbeit zu investieren, als später in Rehabilitation, so Schäfer, der auch dem Ausbau der Jugendhilfe das Wort redete. Dass der Kreis jetzt eine 50-Prozent-Netzwerkstelle für die Module Frühe Hilfe für psychisch belastete Familien, Familienbildung für Migrantinnen und Stärken der Elternkompetenz geschaffen habe, sei wichtig und richtig. Schäfer forderte eine flexible Budgetierung in der Jugendhilfe. Und er rät dazu, die Berufsschulstandorte im Kreis zu überprüfen, ob sie bei steigenden Schülerzahlen und zunehmend neuen Berufen und Spezialisierungen noch den Anfordernissen entsprechen.

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