Stärken und Schwächen des derzeitigen Gesundheitssystems hat der SPD-Abg.Peter Friedrich aus Konstanz auf der Jahreshauptversammlung der SPD Eschach durchleuchtet, die am vergangenen Montag in der "Linde in Oberhofen stattfand. Dabei bekamen die Mitglieder keine leicht verträgliche Medizin verabreicht.
"Wir haben eines der besten, aber auch teuersten Gesundheitssysteme", bewertete der Gesundheitspolitiker den Kompromiss der Großen Koalition, den die SPD eingehen musste. Die SPD stehe nach wie vor für ein solidarisches Gesundheitssystem, das Allen den Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung biete, die paritätische Finanzierung beinhalte und alle Einkunftsarten bei der Finanzierung der GKV über zusätzliche Steuern einbeziehe. "Wir haben nicht zugelassen, dass das Grundbedürfnis 'Gesundheit' über eine marktkonforme Struktur geregelt wird", so Friedrich über die Gesundheitsreform.
Die Hauptversammlung des SPD Ortsvereins Ravensburg hat ganz im Zeichen der Initiative "Bildungsaufbruch in Baden-Württemberg" gestanden. Norbert Zeller, Landtagsabgeordneter der SPD im Bodenseekreis und Vorsitzender des Schulausschusses im Landtag, referierte über die Bildungspolitik und die Auswirkungen auf die Region.