SPD Ravensburg

Nachbarschaftstreff in der Domäne Hochberg wird erweitert

Veröffentlicht am 15.02.2015 in Kommunalpolitik

Pfarrer Hübschle, Gisela Müller und Hilde Mattheis beim Besuch des Treffs

Freude beim SPD-Ortsverein Ravensburg. Die Bemühungen von Gemeinderätin Gisela Müller und der stellvertretenden Vorsitzenden Heike Engelhardt um den Nachbarschaftstreff in der Domäne Hochberg waren erfolgreich. Jetzt hat die Stadt 500000 Euro zugesagt. Die gleiche Summe investiert die Katholische Kirchengemeinde als Trägerin der Einrichtung.

Im Sommer hatten sie sich die Ravensburger Sozialdemokratinnen gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis in der Domäne mit Pfarrer Reinhold Hübschle von der katholischen Kirche und Ravensburgs Erstem Bürgermeister Hans Georg Kraus zusammengesetzt und die Notwendigkeit des Nachbarschaftstreffs hervorgehoben. Wie berichtet, platzt diese Einrichtung aus allen Nähten und muss dringend erweitert werden.

In diesem Stadtbezirk mit seinen besonderen Herausforderungen ist der Nachbarschaftstreff eine willkommene Anlaufstelle für Frauen mit Kindern und für Mädchen. Hier wird wichtige Integrationsarbeit geleistet. Der Nachbarschaftstreff liegt „in der wahrscheinlich kinderreichsten Straße Ravensburgs“, hatte Gisela Müller ausgeführt und betont, dass in der Domäne Hochberg „Menschen mit sehr unterschiedlichem kulturellen Hintergrund“ wohnen. In dem lebendigen Treff wird gekocht, gebacken, gespielt, gebastelt und gelernt. „Aber man findet hier auch Hilfe“, betont die Gemeinderätin. Sie verweist auf die Strukturen der Selbsthilfe , die sich entwickelt haben. Der Nachbarschaftstreff ist also auch ein Frauenprojekt.

Der integrative Charakter war ebenfalls im Frühsommer vergangenen Jahres von Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney betont worden. Sie hatte ihn als positives Beispiel für Migrationsarbeit in einer kleineren Stadt gewürdigt .