SPD Ravensburg

Kein Kind darf allein bleiben: Wir fordern Schulsozialarbeit als Standard an jeder Schule

Veröffentlicht am 15.12.2025 in Landespolitik

Wir fordern Schulsozialarbeit als Standard an jeder Schule

Schule ist heute weit mehr als nur ein Ort für Unterricht, Hausaufgaben und Klausuren. Sie ist Lebensraum. Und in diesem Raum finden auch die Krisen statt, die das Erwachsenwerden begleiten: Streit, Mobbing, Leistungsdruck oder familiäre Sorgen. Die SPD fordert deshalb, Schulsozialarbeit endlich als Standard zu verankern – an jeder Schule und mit einer fairen Finanzierung durch das Land BW.

Lehrerinnen und Lehrer leisten Großartiges, aber sie können nicht alles auffangen. Sie sind in erster Linie für die Bildung da. Für die sozialen „Brandherde“ im Schulalltag brauchen wir Profis, die Zeit zum Zuhören haben. Mobbing und Zukunftsängste machen nicht vor Schultoren halt.

Aktuell hängt es oft vom Wohnort oder der Kassenlage der Kommune ab, ob es an einer Schule verlässliche Schulsozialarbeit gibt. Das ist ungerecht und fahrlässig. Wir fordern deshalb einen Systemwechsel: Schulsozialarbeit darf keine Ausnahme sein, sondern muss fest in multiprofessionellen Teams an jeder Schulart integriert werden.

Das Land muss Verantwortung übernehmen

Damit Kommunen hier nicht am falschen Ende sparen müssen, ist das Land Baden-Württemberg gefordert. Unsere Forderung ist klar: Das Land muss dauerhaft 50 Prozent der Kosten übernehmen. Investition in Schulsozialarbeit ist eine direkte Investition in Chancengleichheit. Nur mit einer garantierten Finanzierung schaffen wir Planungssicherheit und beenden die unsichere Projekt-Lage vieler Stellen.

Unsere Haltung ist klar: Wer heute bei der Unterstützung unserer Kinder spart, zahlt morgen als Gesellschaft drauf. Wir wollen eine Schule, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Persönlichkeiten stärkt. Dafür werden wir uns politisch einsetzen, damit Hilfe für junge Menschen dauerhaft garantiert ist.